Startseitekfd-FrauengemeinschaftBerichte aus der kfd

Die kfd Bereich Neuwied im Dekanat Rhein-Wied informiert:


kfd-aktuell

Mittwoch, 16. Mai 2012 - 12:19 Uhr
kfd auf dem Katholikentag in Mannheim

Rente, Klima, Kirchenpolitik

Die Katholische Frauengemeinschaft sucht das Gespräch auf dem Katholikentag in Mannheim



Düsseldorf, 14. Mai 2012 – „kfd unterwegs – Wege, Standpunkte, Meilensteine“ lautet das Motto, unter dem sich die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) vom 16. bis zum 20. Mai auf dem 98. Deutschen Katholikentag in Mannheim präsentiert. Zentraler Treffpunkt ist ein großes Zelt auf dem Schillerplatz in der Mannheimer Innenstadt.



Auf 120 Quadratmetern informieren der Bundesverband und der Diözesanverband Freiburg über aktuelle Projekte der kfd vor Ort und bundesweit. „Der Katholikentag bietet uns die Chance, unser Engagement in Kirche, Politik und Gesellschaft in all seiner Vielfältigkeit zu zeigen und mit Interessierten ins Gespräch zu kommen. Denn die katholischen Frauen haben viel zu bieten“, zeigt sich kfd-Bundesvorsitzende Maria Theresia Opladen überzeugt. Inhaltlicher Höhepunkt des kfd-Programms im Zelt ist die Podiumsdiskussion „Dialogprozess – Chance oder Mogelpackung?“ am Freitag, den 18. Mai 2012, von 16.00 bis 17.00 Uhr. Mit der kfd-Bundesvorsitzenden Maria Theresia Opladen sind im Gespräch Prof. Dr. Manfred Belok, Professor für Pastoraltheologie und Homiletik an der Theologischen Hochschule Chur, Brigitte Haertel, Chefredakteurin des katholischen Magazins theo, und Karin Kortmann, Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.



Viele prominente Gäste haben bereits ihren Besuch im kfd-Zelt angekündigt. Ob Bundesbildungsministerin Annette Schavan, die Staatsministerin und Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Maria Böhmer, SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles oder der kirchenpolitische Sprecher der Grünen Josef Winkler. Für den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch und den Vorsitzenden der Pastoralkommission, Bischof Franz-Josef Bode, steht der Besuch auf dem Schillerplatz ebenfalls fest auf dem Plan. Die Spannbreite der Themen, die dort präsentiert werden, reicht von einer gerechteren Beteiligung von Frauen an Entscheidungsstrukturen in der katholischen Kirche bis zu Rentengerechtigkeit und Klimaschutz. An den sogenannten Standpunkten gibt es zahlreiche Angebote zum Mitmachen und Ausprobieren. Entsprechend breit gefächert ist auch das begleitende Bühnenprogramm. Neben Talkrunden und Interviews gibt es Musik, Tanz, Theater, Kabarett und vieles mehr. Zu Entspannung und Austausch lädt das kfd-Café ein.



Auch im zentralen Programm des Katholikentages ist die kfd vielfältig in Foren und Zentren vertreten. So beim interaktiven Podium „Damit wir nicht alt aussehen – Szenen, Bilder und Beiträge zur Generationengerechtigkeit“ (Freitag, 18.05.12, um 11.00 Uhr in der Eberhard-Gothein-Schule), bei der Podiumsdiskussion „Wo kämen wir denn da hin…? Frauenperspektiven für eine geschlechtergerechte Kirche“ (Freitag, 18.05.12, um 14.00 Uhr im Congress Center Rosengarten) und beim Podium „Diakonat der Frau – Zeichen der Zeit“ (Samstag, 19.05.12, um 14.00 Uhr in der Konkordienkirche). Auch der große ökumenische Frauengottesdienst (Samstag, 19.05.12, um 18.00 Uhr in der Christuskirche) wurde federführend von der kfd mit vorbereitet.



Bei der Konzilsgala „Fenster auf!“ (Freitag, 18.05.12, um 20.00 Uhr im Congress Center Rosengarten) darf sich die kfd auf die Auszeichnung mit dem neuen, vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), gestifteten Aggiornamento-Preis freuen. Ihr Modell-Projekt „Kulturmittlerin“, in dem Frauen mit und ohne Migrationshintergrund gemeinsam Modelle für den interkulturellen und interreligiösen Dialog erarbeitet haben, belegt den mit 3.000 Euro dotierten zweiten Platz. Der Aggiornamento-Preis wird in Mannheim erstmals verliehen. Er zeichnet Initiativen aus, die einen Bezug zum Leitwort des jeweils aktuellen Katholikentags aufweisen oder sich mit drängenden gesellschaftspolitischen Fragen beschäftigen.



Eine Übersicht der Veranstaltungen, bei denen die kfd engagiert ist sowie das Programm im kfd-Zelt auf dem Schillerplatz (Quadrat B3, Zelt-Nr. II-13) stehen im Internet unter www.kfd.de zum Download bereit.



Samstag, 5. Mai 2012 - 23:30 Uhr
kfd-Dekanat Neuwied am Frauentag in Trier 5.5.12

56 Frauen

Samstag, 5. Mai 2012 - 23:29 Uhr
kfd-Dekanat Neuwied am Frauentag in Trier 5.5.12

NWD a

Samstag, 5. Mai 2012 - 22:38 Uhr
Neuwieder Frauen am Heiligen Rock

Dom

Samstag, 5. Mai 2012 - 22:37 Uhr
Pilgern durch Trier

kid power

Samstag, 5. Mai 2012 - 22:36 Uhr
kfd Tag in Trier

Regen im Palastgarten

Mittwoch, 25. April 2012 - 00:50 Uhr
Unterschriftenaktion

Mehr Generationengerechtigkeit für Frauen bei der Rente
Katholische Frauenverbände starten Unterschriftenaktion

„Wir fordern drei Entgeltpunkte pro Kind für die Anerkennung von Erziehungsleistungen in der Rentenanrechnung und zwar unabhängig vom Geburtsdatum der Kinder“, erklären Dr. Maria Flachsbarth, Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V. (KDFB) und Maria Theresia Opladen, Bundesvorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd). Gemeinsam starten die beiden Frauenverbände heute eine Unterschriftenaktion für mehr Rentengerechtigkeit zwischen den Generationen.

In der Vergangenheit haben Frauen die Hauptverantwortung für die Familienarbeit übernommen. Sie gaben in der Regel bei der Familiengründung ihre Erwerbstätigkeit auf oder reduzierten sie erheblich. Ihre vor 1992 geborenen Kinder werden bei der Rentenanwartschaft bislang nur mit einem Jahr Erziehungszeit pro Kind berechnet, während für nach 1992 geborene Kinder drei Jahre Erziehungszeit geltend gemacht werden können. Diese Regelung hat zur Folge, dass nach heutigem Rentenwert und bezogen auf die alten Bundesländer, ältere Frauen nur 27,47 Euro, jüngere Generationen hingegen 82,41 Euro monatliche Rente pro Kind erhalten werden.

„Wir halten die derzeitige Bestimmung für ungerecht, denn wer Kinder erzieht, leistet einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Das gilt für alle Generationen und muss deshalb in gleicher Weise anerkannt werden“, so die Vorsitzenden der beiden Frauenverbände. Flachsbarth und Opladen fordern daher die Bundesregierung auf, die im Koalitionsvertrag formulierte Absicht, Erziehungsleistungen in der Alterssicherung noch besser zu berücksichtigen, unverzüglich umzusetzen.

Mit der gemeinsamen Unterschriftenaktion setzen sich kfd und KDFB, die bundesweit rund 800.000 Mitglieder vertreten, dafür ein, dass auch Erziehungszeiten für Kinder, die vor 1992 zur Welt gekommen sind, mit drei Entgeltpunkten bewertet werden. Diese notwendige Veränderung ist nach Meinung der Verbände ein Zeichen tatsächlicher Generationengerechtigkeit, das außerdem dazu beiträgt, die drohende Altersarmut von Frauen, die in den nächsten Jahren in Rente gehen, zu verhindern und die Sozialsysteme zu entlasten.

Die 1992er-Regelung trifft besonders die Frauen, die in den 1970er und 1980er Jahren kaum Möglichkeiten hatten, Familienaufgaben und Beruf zu vereinbaren. Es fehlten Kinderbetreuungsplätze und familienpolitische Maßnahmen wie Elterngeld und Erziehungszeiten. Außerdem hatten sie aufgrund der Arbeitsmarktsituation nur wenig Chancen auf einen beruflichen Wiedereinstieg in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis, wenn sie sich für längere Zeit um die Erziehung der Kinder kümmerten.

Unterschriftenlisten mit thematischen Hintergrundinformationen stehen zum Download auf den Internetseiten von kfd und KDFB zur Verfügung: www.kfd.de und www.frauenbund.de und sind in den Geschäftsstellen beider Verbände erhältlich. Die Aktion läuft bis zum 15. Juni 2012. Die gesammelten Unterschriften werden anschließend der Bundesregierung übergeben.


Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 220.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Gesellschaft, Politik und Kirche ein.

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) ist mit über 600.000 Mitgliedern der größte katholische Verband in der Bundesrepublik. Sie setzt sich für die Interessen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft ein.

Dienstag, 17. April 2012 - 06:49 Uhr
Heilig Rock

Beeindruckend: Quiltausstellung
der biblischen Frauen in der Welschnonnenkirche - mit kfd Café

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Neu Bistroschürzen zum Verleih - Neu Bistroschürzen zum Verleih 8 kfd Schürzen hat der Bereich angeschafft für alle zum Leihen: Ruth Solbach Tel. 02631 71930


Rosenstraße

Malu Dreyer und Triers Oberbürgermeister Jensen eröffneten am 4.9.2010 die Ausstellung „Rosenstraße 76“ in der Europäischen Kunstakademie in Trier. Zu sehen ist eine ganz normale Dreizimmerwohnung, wie sie überall in Deutschland zu finden ist. Was zunächst normal und unspektakulär wirkt, zeigt den Besucherinnen und Besuchern beim näheren Hinsehen häusliche Gewalt dort, wo sie stattfindet – in den eigenen vier Wänden.
Die „Rosenstrasse 76“ wurde anlässlich der ökumenischen Dekade zur Überwindung von Gewalt entwickelt und war seit 2005 in vielen deutschen Städten zu sehen. Der Förderverein Frauenhaus Trier e.V. und die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd)- Diözesanverband Trier zeigen die Ausstellung gemeinsam. Zusätzlich zur Ausstellung wird ein Rahmenprogramm mit vielfältigen Themen für unterschiedliche Zielgruppen angeboten.


Praxisworkshop

Praxisworkshop der kfd
„Wie gewinnen wir neue Frauen?“


25 kfd-Frauen entwickelten kürzlich im Rahmen eines Praxisworkshops, der von der „Fachkonferenz Frauen“ des Dekanates Rhein-Wied veranstaltet wurde, kreative Ideen zur Gewinnung neuer Frauen. Zusammen mit Pastoralreferentin Resi Segreff und Gemeindereferentin Petra Frey tauschten sich die Teilnehmerinnen über ihre Erfahrungen in der Verbandsarbeit vor Ort aus und setzten sich kritisch mit Themen wie „Öffentlichkeitsarbeit“, „Selbstreflexion“, „Lebenssituationen heutiger Frauen“, „Profil“ und „Zusammenarbeit“ auseinander. Im Austausch miteinander kamen die Frauen z.B. zur Erkenntnis, dass weniger manchmal mehr sein kann; dass es wichtig ist, die unterschiedlichsten Lebensformen und –situationen der Frauen heute im Blick zu haben und dass man manchmal auch Dinge gut „verabschieden“ muss, um neue Ressourcen freizulegen. Die katholische Frauengemeinschaft Deutschlands, die kfd, ist mit rund 600.000 Mitgliedern der größte Frauenverband Deutschlands – eine starke Gemeinschaft, die sich mit vielen frauenspezifischen Themen beschäftigt und somit auch ein politisches Gewicht hat. Auch diese Tatsache wollen die Teilnehmerinnen des Workshops in Zukunft in ihrer Arbeit vor Ort mehr ins Bewusstsein bringen.


Austauschtag

Austauschtag der kfd
Am 29.4.2010 fand der dritte Austauschtag der kfd im Bistum Trier statt. Rund 100 Frauen des Großraum Koblenz, darunter auch Neuwieder Frauen, trafen sich in Vallendar um sich einen Tag auszutauschen und mit dem neuen Leitbild der kfd zu befassen.
Die kfd ist der größte Frauenverband und der größte katholische Verband Deutschlands mit 620.000 Mitgliedern in 5.700 Pfarrgruppen. Die kfd ist eine Gemeinschaft von Frauen in verschiedenen Lebenssituationen, die sich gegenseitig unterstützen. Die Interessen von Frauen vertritt die kfd zielgerichtet in Kirche, Politik und Gesellschaft. Wichtig ist auch der Kontakt mit Frauen anderer Kulturen und Konfessionen. Das Leitbild verdeutlicht wer die kfd ist und was sie erreichen will.
Nach außen ist die Kfd – eine kraftvolle Gemeinschaft, eine starke Partnerin in Kirche und Gesellschaft. Frauen von kfd sitzen in politischen Ausschüssen und finden Gehör zu Frauenthemen: Erziehungszeiten, Frauen und Beruf, zur Grundrente für alle.
Wir fördern das Miteinander der Generationen und stärken Frauen in ihren jeweiligen Lebenssituationen. Die kfd hat verschiedene Projekte im In- und Ausland mit denen Sie junge Mütter oder Frauen im 4. Lebensalter unterstützt.
Wir machen die bewegende Kraft des Glaubens erlebbar und setzen uns für die gerechte Teilhabe von Frauen in der Kirche ein.
Was wäre die Kirche ohne die Frauen?
Dieses Thema brachte Gabriele Backendorf kabaretistisch dar. Die Frauen erlebten speed-dating, tauschten sich in Arbeitsgruppen und im Plenum aus, sangen und tanzten gemeinsam, bevor ein Wortgottesdienst diesen schönen Tag beschloss. Ruth Solbach

Regionaltag

Regionaltag der kfd

Am 24.6.2010 fand der Regionaltag der kfd Region Rhein-Wied-Sieg im Pfarrheim in Neustadt Wied statt. Die Region Rhein-Wied-Sieg umfasst die Bereiche Neuwied, Linz, Waldbreitbach und Kirchen mit über 8.500 Mitglieder in über 40 KFD Gruppen. Nach Begrüßung von Annedore Brock und Resi Segreff begrüßte auch der Hausherr Pfarrer Peter Strauch und der stellvertretende Dechant Pfarrer Michael Verhülsdonk die versammelten Frauen. Pfarrer Verhülsdonk dankte allen Frauen für ihr großes Engagement in der Kirche.

Thema des Vormittags war die 50 jährige Partnerschaft des Bistums Trier mit der Kirche von Bolivien. Das Leitwort lautet: Unsere Mission: Miteinander Zukunft gestalten Maria Kuhl aus Koblenz referierte eindrucksvoll mit vielen Fotos von ihrer Bolivienreise und erzählte von Menschen und Projekten Die Liebe zu Christus und der Kirche verbindet die Menschen. 2007 haben sich die lateinamerikanischen Bischöfe im brasilianischen Aparecida getroffen und erklärt, dass alle gerufen sind sich in der Welt einzubringen. Alle Menschen sind Kirche und sollen Zeugnis geben und ihre Talente einbringen. Mit drei aktiven Frauen in Santa Cruz, Bolivien, beschäftigten

sich anschließend Kleingruppen: Ordensschwester Clara kümmert sich um missbrauchte Kinder und Jugendliche, die 24 jährige Pfarrsekretärin Jessica hilft in allen Lebenslagen und Dona Felicia: Witwe, Mutter von 10 Kindern ist Leiterin einer Basisgemeinde.

Nach dem Mittagessen fand am Nachmittag die Regionalversammlung statt. Der Vorstand: Annedore Brock, Irmgard Fries, Marion Teschler, und Resi Segreff berichteten von ihren Tätigkeiten im vergangenen Jahr. Die kfd hat beschlossen ihre Struktur den Bistumsstrukturen anzugleichen, das bedeutet, dass 2012 die Region aufgelöst wird. Das Dekanat Kirchen ist eigenständig und Neuwied, Linz und Waldbreitbach bilden das Dekanat Rhein-Wied. Frau Elisabeth Rieger von der Caritas Neuwied berichtete über Kuranträge und Nachsorge für Frauen. Die kfd unterstützt mit einer alljährlichen Sammlung die Aufgaben des Müttergenesungswerk. Der kfd-Bundesvorstand hat eine neue Geistliche Begleiterin: Dr. Bettina-Sophia Karwath,43, aus Marktheidenfeld im Bistum Würzburg. Vom 25.9.2010-2.10.2010 findet eine Aktionswoche der kfd statt: kfd eine starke Gemeinschaft. Am 25.7.2010 überträ
gt das ZDF den Gottesdienst der kfd Münster.

Zum Abschluss feierten alle gemeinsam Gottesdienst mit bolivianischen Tänzen und Gebeten. Diakon Wilfried Voigt verziehrte die mitgebrachten Pfarrei-Pilgerstäbe als Symbol der Bolivien Partnerschaft.

Das Foto zeigt Frauen aus Neuwied am Regionaltag.

Ruth Solbach


Fairer Handel

Die kfd beim Agenda-Fest - kfd am Agendafest in Neuwied Gemäß einem Leitbildsatz der kfd: Wir engagieren uns für gerechte Arbeitsbedingungen in der einen Welt engagierten sich Frauen der kfd Vorstände aus dem Stadtbereich Neuwied am 29.5.2010 am Agendafest auf dem Luisenplatz: Ihr Einsatz galt fair gehandelten Blumen und fairem Spielzeug, damit auch die Arbeitsbedingungen in der "3.Welt" fair sind ! -Pausen, Urlaubstage, Atemschutz vor Giften Mit dem Kauf fairer Produkten kann jeder dazu beitragen!


Weltfrauentag



Gewalt gegen Frauen ist nach wie vor alltäglich
Katholische Frauengemeinschaft ruft anlässlich des Weltfrauentages zur Solidarität auf

Trotz der Erfolge von Frauenrechtlerinnen und Frauennetzwerken sind Frauen nach wie vor in vielen Ländern der Welt Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt.

So lautet das Fazit der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), mit rund 600.000 Mitgliedern der größte Frauenverband in der Bundesrepublik, anlässlich des diesjährigen Internationalen  Frauentages. "Frauen werden auf vielfältige Art und Weise in ihrem grundlegenden Recht auf körperliche und psychische Unversehrtheit verletzt. Wirtschaftliche Abhängigkeit, fehlende Eigentumsrechte sowie mangelnde Bildung  und die grundsätzliche Geringschätzung von Frauen sind die wesentlichen Ursachen dafür", so kfd-Bundesvorsitzende Maria Theresia Opladen. Vermeintlich traditionelle Praktiken wie Zwangsverheiratungen minderjähriger Mädchen und Genitalverstümmelungen sind in vielen Teilen der Welt auch heute noch üblich. Armut ist oft der Grund dafür, dass Frauen als Haushalts- oder Sexsklavinnen verkauft werden. "Ohne Hilfe und Unterstützung können sich diese Frauen nicht aus ihrer Zwangslage befreien. Sie sind auf unsere Solidarität angewiesen", begründet Opladen den Aufruf der kfd.

Ganz konkret engagiert sich der Verband beim Weltgebetstag der Frauen am 5. März 2010. Zusammen mit Christinnen anderer Konfessionen solidarisieren sich Frauen weltweit im Gebet mit ihren Anliegen. Mit den Geldern aus den Kollekten des Weltgebetstages werden zahlreiche Projekte in aller Welt gefördert, die Frauen ermutigen, für ihre Rechts zu kämpfen. In diesem Jahr wurde der Gottesdienst von Frauen aus Kamerun vorbereitet.

Die Neuwieder Veranstaltung des Internationalen Frauentages fand mit dem Titel: Kurs halten: Gleichstellung

mit über 100 Frauen im Mehrgenerationenhaus statt. Regine Wilke und Petra Michel begrüßten, anschließend stellte Beatrix Röder-Simon das Mehrgenerationenhaus vor

und die Angebote für Frauen, Ulrike Mohrs von der Agentur für Arbeit sprach über Frauen und Arbeitsmarkt.

Shama Abbas gestaltete die musikalische Unterhaltung. Verschiedene Organisationen, auch unsere kfd, hatten Infostände aufgebaut, an denen im Anschluß reger Austausch herrschte.

Ruth Solbach

 

Ehrenamt

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Fremdes achten

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Hilfen für junge Mütter, alte Menschen und Frauen

Hilfen für junge Mütter, alte Menschen und Frauen in Afrika
Bericht der kfd
Diözesanversammlung in Trier von Ruth Solbach

Am 13. und 14. November trafen sich die Vorstände der kfd im Bistum Trier zur Diözesanversammlung in der Kath. Akademie. Mit starken Frauen aus Jesu Stammbaum begann die Veranstaltung. Nachdem der Vorstand über seine Tätigkeiten und finanzielle Situation berichtet hatte und entlastet war, überreichte Ilse Diewald, kfd-Diözesanvorsitzende, die Zertifikate an die Absolventinnen des zweiten Kurs, bei dem zwölf Frauen zu „Lernpartnerinnen für Menschen im 4. Lebensalter" ausgebildet wurden. Lernpartnerschaften sollten, so erläuterten die Projektleiterinnen Gislinde Fallaschinski und Bea Teusch, dazu beitragen, dass Menschen auch im 4. Lebensalter ihr Recht auf Bildung wahrnehmen und dass sie weiter am gesellschaftlichen und am Gemeindeleben teilnehmen können.

Ein weiteres kfd Projekt „Fight Fistula" unterstützt Frauen in der Region Amhara in Äthiopien. Fistula" – unter diesem Schicksal leiden in Entwicklungsländern Millionen Frauen. Eine Fistel entstehe, wenn der Körper einer Frau zu schmal sei, um ein Kind auf die Welt zu bringen. Bei der Geburt zerdrücke das Baby oft die Organe der Mutter. Die betroffenen, meist sehr junge Frauen hätten ihr Leben lang unter gesundheitlichen Folgen und sozialer Isolation zu leiden. Dank kfd ist es gelungen, über 200 Frauen mit der Erkrankung ausfindig zu machen, die dann erfolgreich operiert wurden. Zudem seien Gesundheitsberaterinnen und Krankenschwestern geschult und ausgebildet worden. Über 155.000 Mitglieder aus den Dorfgemeinschaften seien über die Themen ungewollter, früher Schwangerschaften, Fistula und HIV/Aids informiert worden. „Es ist gelungen, ein neues Verständnis für die Stellung der Mädchen in den Dorfgemeinschaften zu erreichen", sagte Petra Erbrath

Das Projekt „Tandem" führt die kfd gemeinsam mit dem Caritasverband für Saarbrücken und Umgebung durch. Inzwischen wurden fünfzehn Patinnen geschult, die jungen Müttern bis 25 Jahre für ein Jahr mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ziel sei es, junge Mütter in Schule, Arbeit oder Ausbildung zu begleiten und sie zudem in ihrer Mutterrolle und in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken. Es bestehe weiter die Notwendigkeit, Patinnen zu werben und diese dann auch zu qualifizieren, dafür sammelt die kfd in 2010 verstärkt Spenden. Ab 2011 möchte die kfd ein neues Projekt im Partnerland Bolivien initiieren.

Die Arbeitskreise Arbeit, Mitarbeiterinnen und Gewalt berichteten von ihren Tätigkeiten, in diesem Jahr lag ein Schwerpunkt bei „Gewalt in der Pflege“. Dazu findet vom 3.9.-12.9. eine Ausstellung in Trier statt „Rosenstraße“. Eine rege Diskussion und Austausch fand zum Thema Frühgeburten statt. Wie werden die verlassenen Eltern begleitet, wie erfolgt der Abschied und die Bestattung.

Zu den Aktivitäten auf Bundesebene wurde die Leitbildwoche sehr positiv dargestellt und angenommen. Für die Verbandszeitschrift Frau und Mutter sucht eine Arbeitsgruppe den besten Namen. Am 29.4.2010 findet in Vallendar ein Mitarbeitertag für unsere Region statt.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Strukturreform: Die kfd Dekanate wollen sich ähnlich den Bistumsdekanaten zusammenschließen. Neuwied, Linz und Waldbreitbach wollen zum Dekanat Rhein-Wied zusammenwachsen. Seit einem Jahr treffen sich bereits die Vorstände regelmäßig um das Procedere zu besprechen. Für die Zukunft ist es wichtig alle Kräfte zu bündeln um sich weiter aktiv für die Anliegen der Frauen einzusetzen.



Weltrekord!



kfd Neuwied beteiligt sich am Weltrekord

"Geschafft! Mit 120.566 Tassen fair gehandeltem Kaffee haben Fairtrade-Unterstützer am 25.9.09 in nur einer Stunde einen neuen Weltrekord aufgestellt", sagte Dieter Overath, Geschäftsführer von TransFair e.V.

Bundesweit wurde von 10 bis 11 Uhr eine faire Kaffeepause veranstaltet, hier in Neuwied von der kfd Neuwied.

In der Mittelstraße haben die Frauen kostenlos 166 Tassen fair gehandelten Kaffee in dieser Stunde an die Neuwieder Bürger augeschenkt und so zum Weltrekordergebnis beigetragen.

Zum Abschluss der Fairen Woche, die bundesweit über den Fairen Handel informiert, ist mit 4.200 Einzelveranstaltungen eine Rekordbeteiligung zu verzeichnen. Neben Norbert Blüm engagierten sich auch Sterneköchin Lea Linster und die Schauspielerin Cosma Shiva Hagen, die Schirmherrschaft hatte Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (BMZ) übernommen.

Bundesweit veranstalteten über 1.000 Betriebskantinen, Bäckereien, Bio-Supermärkte, Stadtverwaltungen, Weltläden und private Fairtrade-Fans von 10 bis 11 Uhr eine faire Kaffeepause, um so ein Zeichen für die Solidarität mit den Kaffeebauern zu setzen. Die Tchibo- und Starbucks-Filialen boten allen Gästen in dieser Stunde einen Fairtrade-Kaffee gratis an. Außerdem beteiligen sich fraktionsübergreifend zahlreiche Politiker sowie Botschaften der Kaffee produzierenden Länder.


Die Aktion Kaffee.Pause.Fair. lenkte am Tag des Kaffees die Aufmerksamkeit auf die Kaffeebauern in Asien, Afrika und Lateinamerika. "Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise brauchen wir die Unterstützung der Verbraucherinnen und Verbraucher in Europa", sagte Santiago Paz Lopez, Kaffeebauer aus Peru. Fairer Handel ermöglicht den Kleinbauernorganisationen in Entwicklungsländern eine menschenwürdige Existenz und verringert Armut.

"Der Faire Handel zeigt die gute Seite der Globalisierung. Jeder Verbraucher kann jetzt beim Kaffeetrinken das Leben tausender Kleinbauern in den Entwicklungsländern positiv beeinflussen", sagte der langjährige Arbeitsminister und TransFair-Unterstützer Dr. Norbert Blüm, der vor dem Kölner Dom Kaffee an die Passanten verteilte. "Welchen Kaffee wir trinken, entscheidet darüber, ob die Welt ein Stück gerechter wird".


Gemeinsam mit den Produzenten, dem Handel und der Zivilgesellschaft arbeitet Fairtrade daran, den Konsum verantwortungsbewusster zu gestalten. Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher vertrauen auf das Fairtrade-Siegel. So konnte der weltweite Umsatz von Fairtrade-gesiegelten Produkten gegen den Wirtschaftstrend gesteigert werden. Der Absatz von Fairtrade zertifiziertem Kaffee lag in 2008 bei rund 5.000 Tonnen. Auch 2009 verbucht der faire Kaffee mit 2.600 Tonnen ein Plus von acht Prozent.


Leitbildwoche

Vielfältige Leitbildwoche der kfd
Vom 12.9. bis 19.9.09 fand bundesweit die kfd Leitbildwoche statt.
2008 hat sich die kfd leidenschaftlich glauben und leben als Motto gegeben,
das in 10 Leitbildsätzen definiert wie die katholischen Frauen ihre Rolle in Kirche, Politik und Gesellschaft heute sehen.

Am 12.9.09 startete die Leitbildwoche mit einer großen Auftaktveranstaltung in der Düsseldorfer Innenstadt. 4000 Teilnehmerinnen erlebten Bühnenshows und vielfältige Informationsangebote, die zeigten was dieser Verband bewegt und welche Ziele er in Zukunft besonders verfolgt: Frauen in der kfd engagieren sich für eine bessere gesellschaftliche Position, mehr Anerkennung innerhalb der Kirche und Mitsprache in der Politik. Eine bessere Absicherung im Alter insbesondere durch eine angemessene Berücksichtigung der Erziehungszeiten bei der Rente, das Diakonat der Frau und gelebte Solidarität mit Frauen weltweit waren nur einige der Forderungen, die aktive Frauen aus dem ganzen Verband auf der Bühne vor dem Rathaus erhoben."Wir sprechen für rund 620.000 Frauen in Deutschland. Und diese Stimmenmacht werden wir in Zukunft noch deutlicher einsetzen!", kündigte Maria Theresia Opladen, die Bundesvorsitzende der kfd, unter Beifall aus dem Publikum an.

In Neuwied gestaltete die kfd Irlich den Samstag Abend Gottesdienst mit Kaplan Christian Heinz "Feuer und Flamme sein". Besonders gedacht wurde dabei Schwester Irene, die an diesem Nachmittag im Alter von 90 Jahren verstorben ist. Die in Irlich geborene Schwester Irene Maria Alber lebte über 30 Jahre in Mosambique für die Ärmsten der Armen. Mit viel Leidenschaft lebte sie Ihren Glauben.
Am 14.9.09 war die Bornhofenwallfahrt der großen Pfarreiengemeinschaft Neuwied unter das Motto leidenschaftlich glauben und leben gestellt.
Am 16.9.09 wurde in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Irlich ein Abendlob von der kfd zur Leitbildwoche gestaltet.
Am 17.9.09 hatte die Pfarrei St. Matthias im Rahmen der Leitbildwoche zum Zeitzeugengespräch mit Frau Susanne Hermans ins Speehaus eingeladen.

Rund 200 Frauen waren der Einladung der kfd am 19.9.2009 ins Haus der Geschichte in Bonn gefolgt. Nach einem Imbiss folgte eine Führung durch die interessante Ausstellung 60 Jahre Bundesrepublik mit vielen anschaulichen Exponaten. Anschließend fand eine Podiumsdiskussion statt. Interessante Frauen aus Politik, Wirtschaft, Bildung, Kirche und Medien berichteten wie sie ihren Weg in herausragende Positionen gefunden haben, über ihre Erfahrungen. WDR-Moderatorin Randi Crott führte durch die Gesprächsrunde mit Bärbel Dieckmann, Bonner Oberbürgermeisterin und Präsidentin der Deutschen Welthungerhilfe, kfd-Bundesvorsitzende sowie ehemalige Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Maria Theresia Opladen, Elisabeth Neuhaus Leiterin der Abteilung Erwachsenenseelsorge im Erzbischöflichen Generalvikariat Köln, Dr. Katharina Corsepius, Hochschuldozentin und Kunsthistorikerin an der Universität Bonn, Dr. Corinna von Au, Professorin an der Fachhochschule für angewandtes Management in Erding, und Dr. Barbara Stiegler Leiterin des Arbeitsbereichs Frauen- und Geschlechterpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn.
Die mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nach wie vor einer der Hauptgründe dafür, dass Frauen in deutschen Führungsetagen immer noch eine Rarität sind. Umgekehrt seien Frauen oft zu zögerlich, ihre Karrierechancen zu nutzen, da sie fürchteten, sich zwischen beruflichem Anspruch und familiären Pflichten aufzureiben. Das Thema müsse auf verschiedenen Ebenen angegangen werden, denn Geschlechtergerechtigkeit sei mehr als eine Frage der Quote.
Mehr Möglichkeiten zur Teilzeitarbeit auch in Führungsetagen und die stärkere Einbindung von Männern in die Erziehung der Kinder könnten Abhilfe schaffen. Ruth Solbach


Weltwasserwoche

Anläßlich der Weltwasserwoche organisierte Ruth Solbach vom Vorstand des kfd Bereichs der Stadt Neuwied einen Informationsstand am Freitag auf dem Luisenplatz. Die kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) setzt sich aktiv für die Bewahrung der Schöpfung ein und betont, dass der Schutz von Energieressourcen und das Grundrecht jedes Menschen auf Nahrung und Trinkwasser, und die sich daraus ergebende Verpflichtungen zur Bewahrung der Schöpfung, seit langem eine Grundforderung der kfd sind. Deshalb wollten die Neuwieder kfd Frauen Haro-Ibanez, Salz, Müller und Solbach auf das weltweite Problem aufmerksam machen.
 
Unser blauer Planet, eigentlich dürftean Wasser  kein Mangel herrschen, - doch weltweit sind 97, 5 % des Wassers der Erde Salzwasser, nur 2,5 % ist Süßwasser.
70 % davon ist Eis und nur 30 % des Süsswassers ist nutzbar.
 

Schon jetzt haben mehr als eine Milliarde Menschen, ein Fünftel der Menschen, kein sauberes Trinkwasser, erklären Experten. Vier Millionen Menschen sterben jährlich an Krankheiten, die durch schmutziges Trinkwasser verursacht wurden. Frauen ist in vielen Ländern die Pflicht aufgebürdet, weite Wege für das Holen des Trinkwassers auf sich zu nehmen.



Der ungehinderte Zugang zum Wasser ist in vielen Ländern nicht selbstverständlich.

Die Versorgung mit Trinkwasser ist in Gefahr, warnte die UNESCO in einem Bericht. Bevölkerungsentwicklung, Wirtschaft, Lebensstil und Verhaltensmuster sind die wichtigsten Faktoren beim Wasserverbrauch. Auch die Vereinten Nationen sehen durch das ständige Wachstum der Bevölkerung, den Klimawandel, die unverantwortlichen Bewässerungstechniken und Verschwendung die Trinkwasservorräte der Erde als gefährdet an.  Der Wasserkonsum ist in den letzten 100 Jahren zweimal schneller gestiegen als die Weltbevölkerung und die Reserven werden langsam ausgeschöpft. Vier Fünftel der jährlichen Wassermenge verbraucht die Landwirtschaft und die Industrie. Ohne Wasser gäbe es kein Brot, Gemüse, Fleisch, Medikamente, Papier, Autos oder Computerchips.

Weltweit werden Möglichkeiten diskutiert, wie das Problem zu bewältigen ist.

 

Die kdf Frauen werben für Kleine Schritte mit großer Wirkung:

 

Wenn jeder Haushalt bewusst mit Wasser umgeht, tropfende Wasserhähne repariert, z.B. Eier im Eierkocher kocht, einen Wasserkocher zum Wassererhitzen  benutzt, spezielle Aufsätze zum Wassersparen für Dusche und Wasserhähne einbaut, auch Waschen bei 90 Grad ist mit heutigen Waschmitteln und Maschinen nicht mehr nötig. Auch bei niedrigen Temperaturen und einer gut befüllten Waschmaschine wird die Wäsche richtig sauber. Energiespar-Experten sagen, was ein paar Änderungen bewirken können: "Je nach den individuellen Eigenheiten kann man gut und gerne 60 bis 80 Euro im Monat sparen. Das macht auf das Jahr gerechnet eine hübsche Summe. Doch viele Energiesparmaßnahmen bedeuten auch eine Verhaltensänderung, und das geht meist nicht von jetzt auf gleich - das ist ganz normal."

 

Nicht nur Frauen, auch Männer interessierten sich für den Stand und so entwickelten sich lebhafte Diskussionen.


Besuch der kfd Bundesgeschäftsstelle in Düsseldorf

Am 25.6.09 fuhren 30 kfd Frauen aus dem gesamten Stadtgebiet Neuwied zur kfd Bundesgeschäftsstelle nach Düsseldorf. Vorstandsmitglied Ruth Solbach vom
Dekanatsbereich Neuwied hatte die Fahrt organisiert, Petra Frey war die geistliche Begleitung. Zunächst begrüßte Frau Göllner-Kesting die Frauen. Nach einem Blick auf die Historie der kfd, die dem christlichen Mütterverein von 1856 nachfolgt, entstand ein lebhaftes Gespräch.
Die kfd ist mit 620.000 Mitgliedern die größte Frauenorganisation der Bundesrepublik.
Sie vertritt die Anliegen der Frauen in Kirche und Gesellschaft und engagiert sich gemäß dem Leitbild der kfd "leidenschaftlich glauben und leben ".
kfd Frauen werden geschult, es werden Arbeitshilfen erstellt und bundesweite Kampagnen erarbeitet z.B. für gerechten Lohn, für ein gerechtes und solidarisches Rentensystem, für eine Klimaallianz, häusliche Gewalt ist kein Schicksal, gegen Zwangsprostitution, für Beratung bei Spätabtreibungen und Beratung bei Patientenverfügungen. Die kfd beteiligt sich aktiv bei Gesetzesvorlagen für Frauen und Familien (z.B. Erziehungsgeld, Erziehungszeiten, neues Unterhaltsrecht) und bildet Mitarbeiter aus: z.B. Lernpartnerinnen für aktive Senioren und ebenso Patinnen für jugendliche Schwangere. Neue Projekte sind einzigARTig stark, damit stärkt die kfd allein lebende Frauen und für ein gutes Miteinander der Kulturen bildet die kfd „Kulturmittlerinnen" aus unter dem Motto "Grenzen überschreiten – gemeinsam lernen – Integration gestalten" .Weltweit gibt es Projekte für benachteiligte Frauen, denen die KFD ebenso aktiv hilft, z.B. fight fistula in Afrika oder Barfussanwältinnen in Pakistan.
Nach dem Mittagessen in einer Düsseldorfer Brauereigaststätte hatten alle Gelegenheit bei strahlendem Sonnenschein die Landeshauptstadt von NRW zu erkunden, bevor alle glücklich über einen gelungenen Tag die Heimreise antraten.


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